Kunststoffe und Verpackungen

Da es natürlich nicht nur drauf ankommt, was in unseren GETEISA®-Produkten drin ist, sondern auch wie sie verpackt sind, können Sie im Folgenden alles über unsere Verpackungen erfahren.

Unsere oberste Devise beim Thema Verpackungen ist, soweit es geht auf Einwegplastik zu verzichten und auf umweltfreundlichere Alternativen zu setzen. So sind unsere Füllmaterialen aus recycelte Pappe oder Karton. Noch lieber verwenden wir natürlich bereits gebrauchte Kartonagen, denen wir für den Einsatz bei GETEISA® neues Leben einhauchen. Doch leider können auch wir nicht gänzlich ohne Kunststoffe  produzieren.

Wir verwenden die Kunststoffe Polypropylen (PP) für unsere Eimer und Polyethylen mit hoher Dichte (HDPE, vom Englischen High Density Polyethylen) unsere die Kanister welche für ReduFad Fadenalgenfrei zum Einsatz kommen.

PP ist ein Kunststoff, der mittels Kettenpolymerisation aus Propen hergestellt wird. So wie jede andere Sorte Plastik verursacht dies erhebliche Belastungen der Umwelt. Auch Propen wird aus Rohöl gewonnen und damit ist der gesamte Herstellungsprozess recht energieintensiv. Die Entsorgung ist ebenso problematisch, da sich Plastik de facto nicht zersetzt und somit viele Teile der Erde verschmutzt, worunter Fauna und Flora immens leiden. Die Konzentration von kleinsten Plastik-Teilchen, sogenannten Mikroplastik, ist in den uns umgebenden Gewässern so hoch wie nie zuvor. Somit erhält das mikroskopisch kleine Plastik Einzug in unsere Nahrungskreisläufe. Das Problem des Plastikmülls ist eines der größten unserer Menschheit, das es zu lösen gilt. Dazu trägt PP ein Stückchen weit bei. PP wird oft als „gutes“ Plastik bezeichnet, da es sich gut recyceln lässt. Bei der riesigen Menge an Alltagsgegenständen, die aus PP hergestellt werden, wie Verpackungen für Lebensmittel, Tupperdosen oder Autoteile ist dies ein herausragender Vorteil. Die Energie, die aufgewendet werden muss, um PP zu recyclen ist deutlich geringer als die Herstellung neuen PPs. Weiterhin kommt PP dank robuster Materialeigenschaften größtenteils ohne die Beigabe von Weichmachern aus. Der Kunststoff ist härter, hitzebeständiger und länger elastisch als andere. Somit ist der Kunststoff langlebig und ohne Einsatz von Weichmachern weniger gesundheitsschädlich. Alles in allem ist PP somit weniger problematisch als andere Kunststoffe.

Ähnlich verhält es sich mit HDPE. Dieser Kunststoff ist ebenso sehr beständig und langlebig. HDPE ist, sowohl in Bezug auf Chemikalien als auch auf die Kraft, stabil und dadurch schwierig zu zerreißen. Aufgrund seines niedrigen Schmelzpunktes ist es allerdings gut zu verformen. Diese günstigen Materialeigenschaften bescheren dem HDPE große Beliebtheit und machen es zum meist verwendeten Kunststoff auf der Welt. Egal für welches Einsatzgebiet wird HDPE verwendet, sei es Maschinenteile, Verpackungen für chemische Flüssigkeiten oder Kosmetika, Rohre oder eben Kanister. HDPE kann auch im Thema Recycling punkten. Neueste Untersuchungen zeigen, dass der Kunststoff bis zu zehnmal den Recyclingkreislauf ohne Verschlechterung der Materialeigenschaften überlebt. Das große bereits vorhandene Volumen an HDPE vereinfacht den Recycling Vorgang zusätzlich.

So lässt sich zusammenfassen, dass die von uns verwendeten Kunststoffe PP und HDPE, verhältnismäßig gut abschneiden in puncto Recycling.

Des Weiteren verwenden wir für das Produkt MME Filterstart den Kunststoff Polyethylenterephthalat-Glykol (PET-G). Das Plastik, was in erster Linie durch die PET-Flaschen bekannt sein dürfte, wird in unserer Variante durch die Beigabe von Glykol modifiziert. Dadurch wird eine einfachere Verarbeitung gewährleistet und es erhält eine höhere Transparenz. Zudem besitzt der Kunststoff neben anderen guten Materialeigenschaften besonders gegenüber Chemikalien eine hohe Beständigkeit. Da er weiterhin als physiologisch unbedenklich gilt und kein Wasser aufnimmt, wird er gerne von der Lebensmittelindustrie verwendet. Für unseren Verwendungszweck also genau das Richtige. Durch das Recyclen von Pfandflaschen gibt es eine große Recyclingmenge, die Energie und die Neuproduktion von Plastik einspart. Weitere Wege zum Recyclen dieses Plastiks werden erforscht.

Trotzdem wird Plastik immer eine Belastung für die Umwelt darstellen, sodass das Ziel eine Zukunft nahezu ohne Kunststoffe auszukommen sein sollte. Mit GETEISA® möchten wir als gutes Beispiel voran gehen und wo es nur geht Kunststoffe einsparen.

Sie haben Anregungen oder Tipps wie wir noch Umweltfreundlicher werden können?

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf! Wir freuen uns.

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