Koi- und Fischfutter richtig lagern

Neben den Tieren selbst, ist auch das Zubehör eine kostspielige Angelegenheit. Dazu zählt ebenfalls das Futter, ohne das ein Halten von Koi und Co. selbstverständlich undenkbar wäre. Bei der Konzeption von Tiernahrung hat das Tierwohl oberste Priorität. Wichtige Fette und Vitamine fördern nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Wachstum der Fische. Das richtige Futter bildet also die Basis und sollte daher auch nach dem Kauf noch ausreichend Aufmerksamkeit bekommen.

 

Die richtige Verpackung macht bei Koifutter viel aus

Wie mit allen herkömmlichen Lebensmitteln ist eine richtige Lagerung essentiell. Bereits bei der Verpackung achten wir darauf, dass diese möglichst vorteilhaft für ihre jeweilige Substanz gewählt ist. Daher verzichten wir von GETEISA® auf Plastikeimer und setzen auf eine andere bewährte Möglichkeit: ZIP-Beutel. Das Prinzip eines ZIP-Beutels ist simpel: Auch nach der ersten Öffnung lässt sich die Verpackung wiederverschließen und überschüssige Luft kann einfach ausgestrichen werden. Dabei greifen wir ausschließlich auf weiße Verpackungen zurück, die blickdicht sind! Weiße Oberflächen reflektieren UV-Strahlung deutlich besser als farbige. Denn dunkle Farbtöne oder gar schwarze nehmen das Sonnenlicht auf, sie absorbieren UV-Strahlung. Bei hoher Sonneneinstrahlung kann sich das mitunter negativ auf die Futterqualität auswirken. Ist zusätzlich eine hohe Feuchtigkeit gegeben und das Gefäß oder der Beutel ist nicht richtig verschlossen, sorgen Wärme und Nässe für Schimmel. Wir raten ausdrücklich zu einer trockenen, kühlen Lagerung, fernab von abiotischen Faktoren, wie Sonnenlicht und Regen. Dafür eignet sich beispielsweise eine Garage oder ein Keller, sofern die genannten Faktoren ausgeschlossen werden können. Ist zu viel Futtermenge vorhanden oder wird diese zeitweilig nicht benötigt (z.B. in den Wintermonaten), können auch ein Kühlschränk als Aufbewahrungsorte dienen.

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Weitere wichtiges Punkte zum Thema Fischutter und dessen Lagerung

Übrigens, sollte immer bedacht werden, dass gegebenenfalls auch andere unerwünschte Tiere Appetit bekommen und davon angelockt werden. Katzen, Mader und Co. können sich mitunter daran zu schaffen machen und die Reserven für sich beanspruchen. Selbstverständlich gilt auch hier, je eher verwertet desto besser. Obgleich die Mindesthaltbarkeitsdaten oftmals großzügig gesetzt werden, ist ein schneller Verbrauch der sicherste Weg, um Risiken vorzubeugen. Nach dem ersten Öffnen der Verpackung tickt die Uhr und die Futterqualität wird zunehmend schlechter. Das betrifft in erster Linie wichtige Aminosäuren und Spurenelemente, die sich unter dem Einfluss von Sauerstoff (O2) verflüchtigen können. Die sogenannte Oxidation kann durch das bereits beschriebene Luftausstreichen des ZIP-Beutels gemindert werden. Es sollte also nichts dem Zufall überlassen werden, wenn es um die richtige Lagerung von Futtermitteln für Fische geht. Ist der richtige Aufbewahrungsort gefunden, lässt es sich einmal mehr durchatmen.

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