Zeolith für den Teich | Was kann es

Zeo-was? Zeolith als Filterzusatzstoff

Zeolith ist ein echter Allrounder. Wenn es um Teiche geht, ist der Name häufig zu lesen, doch was ist dieses Zeolith eigentlich genau und was kann es wirklich? Denn oft wird dem Produkt eine Wirkung nachgesagt, die es nur bedingt erfüllen kann. Einfach gesagt handelt es sich bei Zeolith um ein Gestein mit besonderen Fähigkeiten. Genauer ist Zeolith ein poröses, kristallines Mineral vulkanischen Ursprungs, das in der Natur zu finden ist. Dank seiner speziellen, chemischen Eigenschaften kommt es allerdings nicht nur in Teichen, sondern auch in der Wasserwirtschaft bei der Aufbereitung von (Trink)Wasser zum Einsatz. Dabei geht es in erster Linie um das Binden von vermeidlichen Schadstoffen, wie organische Stickstoffverbindungen.

Zeolith für den Gartenteich

Zeolith als Filtermaterial

 

Wie funktioniert Zeolith

Um zu verstehen, wie Zeolith das macht, muss man einen Blick hinter die Kulissen auf die chemischen Eigenschaften des Stoffes werfen. Wie alle Minerale ist Zeolith aus Tetraedern aufgebaut, die Silizium oder Aluminium als Zentralatome tragen, welche von vier Sauerstoffatomen oder Hydroxygruppen umgeben sind. Diese Konstrukte sind grundsätzlich negativ geladen. Durch einen Tausch der Zentralatome oder eine zusätzliche Silikatlage kann die negative Ladung intensiviert werden. Um dieses Ungleichgewicht auszutauschen können Kationen, also positiv geladene Ionen, anderer Stoffe wie Kalzium, Magnesium, Kalium oder Natrium in das Kristallgitter eingelagert werden. Die Bindungen sind jedoch reversibel, das bedeutet, dass andere Kationen des umgebenden Mediums ausgetauscht werden können. Im Teich sind dies vor allem toxische Stickstoffverbindungen wie Ammonium oder Ammoniak, die ihre Kationen mit denen des Zeoliths tauschen. Dasselbe Prinzip des Kationenaustausches findet bei Schwermetallen, wie etwa Blei Anwendung.

 

Absorption ≠ Adsorption von Filterstoffen

Das bedeutet, dass „fremde“ Stoffe in das Kristallgitter von Zeolith aufgenommen werden. Im Fachjargon spricht man dabei von Absorption. Viele uns bekannte Minerale können sehr gut Kationen auswechseln. Ein anderer physikalischer Vorgang, der gegebenenfalls zum Tragen kommen kann, ist die sogenannte Adsorption. Bei diesem Prozess werden Stoffe aus Gasen oder Flüssigkeiten an der Oberfläche des Festkörpers des Zeoliths angelagert, nicht jedoch aufgenommen. Es entsteht also keine starke, chemische Bindung, sondern lediglich eine schwächere, physikalische Anziehung, die auf den sogenannten Van-der-Waals-Kräften basiert. Dabei kommt es innerhalb der beweglichen Elektronenhülle eines Atoms zu einer temporären Anhäufung der negativgeladenen Teilchen, sodass ein vorrübergehender Dipol entsteht, der mit anderen umgebenden, langsamen Atomen oder Molekülen eine kurzlebige elektrostatische Wechselwirkung eingehen kann.

 

Kann Zeolith Phosphate aus dem Teich entfernen

Und genau dieses Phänomen geschieht mit Zeolithen und Phosphaten. Phosphate werden am Zeolith adsorbiert, während Kationen von Stickstoffen oder Schwermetallen im Zeolith absorbiert werden. Das bedeutet also, dass Zeolith in Form eines natürlichen Schadstoffbinders eine positive Wirkung auf die Wasserqualität hat. Stoffe, wie Ammonium, Ammoniak, Nitrit, Nitrat und Blei können sicher gebunden werden. Im Gegensatz dazu können Phosphatmoleküle jedoch nur temporär mit der schwächst möglichen Bindung am Zeolith angelagert werden und somit nicht verlässlich aus dem Teich entfernt werden. Damit ist Zeolith ein natürliches Filtermaterial, aber kein natürlicher Phosphatbinder. Wenn in Produktinformationen von Phosphatreduzierung oder gar Bindung gesprochen wird, ist damit immer nur die Physisorption mittels Van-der-Waals-Kräften gemeint. Sollen Phosphate verlässlich gebunden werden, empfiehlt sich ein natürlicher Phosphatbinder, wie etwa unser Phos Minus.

Möchten Sie die Ammonium- bzw. Stickstoffwerte im Teich senken und kristallklares Teichwasser ? Verwenden Sie dafür unser Hochleistungs- Zeolith!

 

Säuresturz im Teich verhindern

Was tun, wenn das Teichwasser kippt? Wasserparameter stabilisieren – Gleichgewicht sichern!

Was ist ein Säuresturz?

Unzählige Umweltfaktoren beeinflussen das Teichwasser und seine verschiedenen Wasserparameter. Diese bedingen sich gegenseitig, steigt oder sinkt ein Parameter, hat dies Auswirkungen auf das künstlich angelegte Ökosystem. Weichen eben diese Wasserparameter von ihren Normwerten ab und fallen auf einen deutlich geringeren Wert, kann von einem Säuresturz gesprochen werden. Das Teichwasser kippt, es ist dementsprechend sauer. Dieser ist besonders dann gefährlich, wenn Fische im Teich gehalten werden.

Welche Wasserwerte sind normal?

Wasserparameter agieren miteinander und beeinflussen sich folglich gegenseitig. Verändert sich die Karbonathärte, nimmt das Einfluss auf den pH-Wert und umgekehrt. Für die deutsche Karbonathärte ist ein Wert ab 8° bis 8,5° optimal. Liegt der pH-Wert bei 7-8 gilt er als neutral. Messwerte darüber bedeuten einen alkalischen/basischen pH-Wert. Bei Messungen unter diesem Richtwert, wird er als sauer aufgefasst.

Welche Gefahr birgt ein Säuresturz?

Im Teich ist immer Leben, kleinsten Mikroorganismen dient er als Zuhause. Für sie ist ein Umschwenken der Wasserwerte vorerst weniger dramatisch. Sollte es sich jedoch um einen Teich mit Fischbestand handeln, kann ein Säuresthttps://de.wikipedia.org/wiki/PH-Werturz gesundheitliche, wenn nicht gar tödliche Auswirkungen auf die Tiere haben! Ein weiteres Problem stellt eine akute Algenbildung dar. Der Teich kann binnen kürzester Zeit von Schwebstoffen bevölkert werden, die anderen wichtigen Teichpflanzen die Nährstoffgrundlage entziehen.

Was kann einen Säuresturz auslösen?

Äußere Einflüsse, wie strake Regen- oder Schneeschauer bringen neues Wasser in den Teich. Sie sorgen für eine Verdünnung des bereits vorhandenen Teichwassers. Das neu hinzugekommene Wasser ist mineralärmer, was eine Veränderung der Wasserparameter mit sich zieht. Teichsubstrate in Form von Laubablagerungen und Schmutzpartikeln, sowie Fischfutter, Fischkot und Fischkadaver zählen zu den Faktoren, die eine Überdünnung des Teichwassers verursachen.

Präventive Maßnahmen gegen einen Säuresturz

Wir raten ausdrücklich zu regelmäßigen Kontrollen der einzelnen Wasserparameter. In den Herbstmonaten empfiehlt sich zusätzlich ein Laubnetz, um spätere Ablagerungen am Teichgrund zu vermeiden. Gleichsam wichtig sind kontrollierte Fütterungen bei Fischbestand und die Vermeidung einer Überfütterung.

Wie wirkt Säuresturz Protect von GETEISA®?

Säuresturz Protect bietet eine präventive Langzeitlösung zur Sicherung konstanter Wasserparameter. Indem es vorbeugend eingesetzt wird, kann es einen möglichen Säuresturz verhindern. Das Produkt rein natürlichen Ursprungs, bestehend aus Molluskenschrot, gibt die wichtigen Kalke erst ab, sobald sich eine Veränderung im Teich bemerkbar macht und der pH-Wert sinkt. Dieser wird gepuffert, was rückwirkend die Karbonathärte stabilisiert.

Haben Sie Fragen? Nehmen Sie gerne Kontakt auf!

Fadenalgenbekämpfung | Der weg zum Traumteich

Fadenalgenbekämpfung im Teich – langfristige Maßnahmen zur Beseitigung 

Fadenalgenbekämpfung, Abhilfe schaffen: Schritt für Schritt zum Traumteich. Damit sich Fadenalgen nachhaltig aus dem Teich verbannen lassen ist es wichtig, die Ursache für diese zu finden. Dieser Artikel informiert über die Herkunft der lästigen Algenart sowie Maßnahmen, um schnelle und präventive Ergebnisse zu erzielen.

 

Fadenalgenplage

Fadenalgenbekämpfung, hier muss gehandelt werden!

Was sind Fadenalgen?

Fadenalgen (Zygnema) lassen sich den Grünalgen zuordnen. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich um grüne, fadenartige Algengeflechte, die sich freischwimmend im Wasser bewegen. Große Mengen an Fadenalgen können als Algenteppich die komplette Wasseroberfläche des Teiches einnehmen. Unter Wasser ermöglich ihre lange, dünne Struktur das Umwickeln anderer Pflanzen im Teich.

 

Fadenalgen im Frühjahr – Algenblüte

Wenn im Frühjahr die Temperaturen langsam ansteigen, macht sich der Wetterumschwung auch im Teich bemerkbar. Besonders zu den Frühlings- und Sommermonaten ist ein vermehrtes Algenaufkommen zu beobachten. Noch bevor Wasserpflanzen die Nährstoffbasis des Teiches voll ausschöpfen können, beanspruchen Fadenalgen diese für sich. Damit entziehen sie erwünschten Pflanzen ihre Grundlage und haben gegenüber diesen einen erheblichen Vorteil. Die Folge: binnen kürzester Zeit ist das Gewässer voll von niederen Pflanzen.

Bekämpfung von Fadenalgen

Präventive und nachhaltige Maßnahmen gegen Fadenalgen

Regelmäßige Wasseranalysen, gerade zu Saisonbeginn, sind ratsam. Weichen Werte ab, ist entweder mit einer Übersäuerung oder mit einem Nährstoffüberschuss zu rechnen. Letzteres kann aufgrund eines zu hohen Phosphatwertes wiederum mit vermehrtem Algenvorkommen sichtbar werden. Begünstigt wird dieser aufgrund verschiedener Faktoren: Laub, Regenwasser, Fischfutter und –kot. Sowohl abiotische als auch biotische Aspekte nehmen Einfluss auf die Wasserwerte.

Wasseranalysekoffer

Wasseranalysekoffer

 

  • Standortwahl

Ist ein Teich geplant, muss vorab ein passender Standort gefunden werden. Zu sonnige oder schattige Orte können ein Teichvorhaben schon im Vorfeld negativ beeinflussen.

 

  • Ausreichende Bepflanzung

Um Algen die nötige Nähstoffbasis zu nehmen empfiehlt es sich, vorweg passende Pflanzen einzusetzen. Je nach Wasserzone und Wachstum sollten die Hydrophyten möglichst umfassend ausgewählt werden.

 

  • Laubnetz

Im Herbst ist ein Laubnetz die effektivste Option, um überschüssige Fremdkörper zu verbannen. Gelangen Blätter und Co. in den Teich, lagern diese sich als lose Bodensedimente im Gewässer ab. Ihr Abbau begünstigt rückwirkend einen erhöhten Phosphat- und Ammoniumwert.

 

  • Korrekte Dosierung von Fischfutter

Werden Zierfische in dem kleinen Gewässer gehalten, ist eine korrekte Dosierung des Futters je nach Fischbestand notwendig. Informationen dazu sind auf den jeweiligen Produktbeschreibungen zu finden. Es gilt zu beachten, dass der Kot der Tiere ebenfalls Einfluss auf die Wasserparameter hat!

 

Lässt sich ein erhöhter Phosphatwert verzeichnen und das Auftreten erster Fadenalgen sichtbar, empfiehlt sich Phos Minus von GETEISA ®.

Wie wirkt Phos Minus von GETEISA ®?

Phos Minus ist ein Bio-Phosphat-Binder, der frei von jeglichen Chemikalien eine klare Sicht im Teich sichert. Das Produkt bindet überschüssige Phosphate und andere Schadstoffe, wie beispielsweise einige Schwermetalle. Durch die Entfernung von Phosphat und Nitrat wird den Algen die Hauptnahrungsquelle entzogen und sie können sich nicht mehr verbreiten. Die Neutralisierung der anderen Belastungen stabilisiert die Wasserwerte und verbessert damit sichtbar die Wasserqualität.

Phos Minus zur Fadenalgenbekämpfung

Phos Minus ideal für die Fadenalgenbekämpfung

 

Mit einem Naturalgestein die Wasserqualität verbessern – Zeolith von GETEISA®

Vulkanischen Ursprungs ist Zeolith ein kristallines Mineral, dass für die Bindung von vermeintlichen Schadstoffen im Teich ideal ist. Stoffe, wie Ammonium, Ammoniak, Nitrit, Nitrat und Blei können sicher gebunden werden. Im Gegensatz zu Phos Minus ist Zeolith jedoch kein Phosphatbinder, es fungiert als natürliches Filtermaterial.

Zeolith Vorderseite kom

Zeolith

Schnelle Abhilfe: Tipps für die erfolgreiche Algenbekämpfung

Ist der Teich bereits befallen, helfen vorerst meist nur akute Maßnahmen, um vorerst die Kontrolle  zu erlangen. Hier haben wir die wichtigsten und effektivsten Sofortmaßnahmen gegen einen Fadenalgenbefall zusammengefasst:

  • ReduFad Fadenalgenfrei

ReduFad von GETEISA ® verzichtet auf stark chemische Inhaltsstoffe zum Wohle des Teiches und seinen Bewohnern. Es zerstört die Algen nicht nur, sondern entzieht ihnen zudem die Nährstoffe, sodass das Wachstum gehemmt wird.

! Fadenalgen sind resistente und anpassungsfähige Pflanzen. Deshalb ändern wir die Rezeptur von ReduFad stetig, um den Algen die Konstante zu nehmen und einen Wirkungsverlust zu umgehen.

  • Fadenalgenbürste

Mit der Fadenalgenbürste lassen sich lästige Fadenalgen schnell und einfach aufwickeln. Dank der Borsten bleiben die  langen Gewächse haften und können anschließend ganz unkompliziert an der Bürste entnommen werden. Ein 1,75 m langer Aluminiumstiel ermöglicht auch in tiefen Gewässern das Beseitigen der niederen Pflanze, für ein sichtbar schnelles Ergebnis.

Ist eine UV-Lampe bei der Fadenalgenbekämpfung hilfreich?

Dass ultraviolette Strahlung auch bei lästigen Fadenalgen Abhilfe schafft und diese unschädlich macht, ist leider ein Mythos. Für Schwebealgen, die mit einem herkömmlichen Kescher nicht entfernt werden können, empfiehlt sich jedoch der Einsatz. Schwebealgen setzen sich aus kleinsten Mikroorganismen, dem Phytoplankton, zusammen. Die Kleinstlebewesen sind für das bloße Auge nicht sichtbar, lediglich die daraus resultierende grüne Verfärbung des Teichwassers. Das mit Phytoplankton versetzte Wasser kann durch eine im Filter stationär integrierte UV-Lampen geklärt werden. Dagegen ist ein Auftreten von Fadenalgen im Filter ausgeschlossen, weil sich die sichtbaren Algengeflechte an der Wasseroberfläche ansammeln oder an Steinen und anderem Teichgut festsetzen.

Fadenalgenbekämpfung mit Geteisa Teich Balance

Fadenalgenbekämpfung mit GETEISA® Teich Balance in nur 7 Tagen.

Uns erreichten  tolle Bilder welche beeindruckend die Effektivität von GETEISA® Teich Balance zeigen. Diese Bilder möchten wir euch nicht vorenthalten. Es kann so einfach sein! Teich Balance von GETEISA steht für einen natürlich gesunden Teich und das kompromisslos nachhaltig. Das Mittel, welches einen vollständig natürlichen Ursprungs entspricht, wirkt in erster Linie über die Verbesserung der Wasserqualität. Teich Balance stabilisiert die Karbonathärte sowie den pH-Wert und hebt zusätzlich den Sauerstoffgehalt leicht an.

Jetzt testen und 5% sparen mit unsen Rabattcode: WTEICHS     GETEISA® Teich Balance probieren! <- klick hier

Zisternreinigung mit Zisternenrein, eine sehr nette Kundenmeinung

Zisternenrein  Über Kollegen bin ich auf GETEISA®️ aufmerksam geworden. Habe das Produkt erst einmal ohne jegliche Erwartungen bestellt und bin positiv überrascht. Nach mehrmaliger Anwendung ist ein gutes Ergebnis sichtbar. Zisternenrein macht das, was es soll und wirkt wie beschrieben. Die Anwendung ist einfach easy, da lässt sich nicht viel falsch machen. Das Pulver wird einfach in die Zisterne, bzw. auf die Wasseroberfläche gestreut. Nachdem ich das Produkt bei meiner Zisterne angewendet hatte, war nach kurzer Zeit der erste Dreck sichtbar, der vom Boden hochkam. Mit einem Kescher lies sich dieser dann schnell entfernen. Klar ist nicht auszuschließen, dass ein Restanteil Schlamm in der Zisterne bleibt, aber im Grunde tut das Produkt das, was es soll – es ist schließlich keine Grundreinigung. Verwende Zisternenrein jetzt schon eine Weile – schnelles Ergebnis – bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden!

Zum Produkt: https://geteisa.de/produkt/zisternenrein/

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